
Seitenanzahl: 305
Reihe: /
Verlag: Harper Collins
E-Book: 10,99 €; Print: 13,00
Wertung:
4/5 EULEN
Werbung: Rezensionsexemplar*

Manchmal braucht es nur ein Weihnachtslied, um sich zu verlieben
Musik war alles für die professionelle Sopranistin Charlie Ward, bis ein Schicksalsschlag ihrer Karriere ein abruptes Ende setzte. Als ihre geliebte Großmutter in das Glendale Retirement Village zieht, lässt sich Charlie überreden, dort ehrenamtlich den Chor zu leiten, der es sich zum Ziel gesetzt hat, den jährlichen Weihnachtschorwettbewerb zu gewinnen und damit sein Fortbestehen zu sichern. Was für ein Zufall, dass der Aktivitätsmanager des Heims der supersüße Typ ist, mit dem sie einst einen heißen, unverbindlichen Sommer verbracht hat. Julian macht deutlich, dass er Charlie keineswegs vergessen hat, und während Kerzen die Zimmer erleuchten und Weihnachtslieder die Luft erfüllen, fühlt sich auch Charlie wieder zu ihm hingezogen. Es scheint, als könne die Liebe doch einen ähnlich starken Zauber in ihrem Herzen entfalten wie die Musik. Finden Charlie und Julian inmitten von Mince Tarts, Lebkuchenhäusern und Lichterketten wieder zueinander?
QUELLE : HARPER COLLINS

Für mich ist als allererstes das Cover ins Auge gesprungen und es hat einfach sofort neugierig gemacht. Charlie hat Musik alles bedeutet, doch ein Schicksalsschlag änderte auf einmal alles bei ihr. Doch ausgerechnet als ihre Großmutter in das Glendale Retirement Village zieht, wird sie durch einen Vorschlag dort überredet, ehrenamtlich den Chor zu leiten. So kommt es, dass sie dort wieder auf Julian trifft, den sie aus einem Sommer kennt.
Charlie knabbert immer noch an ihrer Vergangenheit und man spürt, dass die Musik sie nie ganz verlassen hat. Sie bekommt nun widerwillig diese Chance, und man spürt einfach, dass sie wieder einen Schubs benötigt, um sich der Musik erneut öffnen zu können.
Der Schreibstil der Autorin hat mir auch gut gefallen und ich konnte so in die Gefühle und Gedanken von beiden hier eintauchen beim Lesen. Die Nebenfiguren, wie oben erwähnt, habe ich direkt ins Herz geschlossen, weil ich selbst keine Omas mehr habe und ich dem immer wieder nachtrauere, wenn ich solche Bücher lese.
Der Einstieg ist hier schon amüsant, weil die Anziehung etwas da ist, aber Julian so tut, als würden sich beide nicht kennen, aber er noch genau weiß, wer sie war. Man muss immer wieder schmunzeln, weil auch ihre Großmutter sich mit ihren Sprüchen in mein Herz geschrieben hat. Es ist eine besondere winterliche Stimmung mit den Lichterketten und dem Charme, den das Buch hier beim Lesenhat. Es ist ein Buch, das man zur Weihnachtszeit lesen sollte, um wieder in diese besondere Stimmung zu kommen. Man muss mitfiebern und hofft, dass beide eine Chance bekommen, außer diesen Sommer den sie damals hatten.
Das Cover fängt diese Weihnachtsstimmung direkt beim Anschauen ein.

Ein Buchtipp für kalte, winterliche Tage für euch.




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